Eine neue Weltordnung entsteht, historische Orientierung ist gefragter denn je – und zugleich gerät der Geschichtsunterricht unter Druck. Woher kommt diese Spannung? Und was leistet historische Bildung für Gesellschaft und Politik auch künftig? Wieso muss Geschichte Bestandteil der Bildung bleiben und ist nicht durch Wikipedia und KI zu ersetzen?
Dr. Kijan Espahangizi ist Historiker und Privatdozent am Historischen Seminar der Universität Zürich. Er koordiniert dort die Lehrpersonenausbildung Sek I und II und vertritt das Thema «Historische Bildung» im Vorstand der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte SGG.